{"id":2937,"date":"2017-04-14T23:35:57","date_gmt":"2017-04-14T21:35:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.radl-kini.de\/wordpress\/?p=2937"},"modified":"2019-01-03T23:52:10","modified_gmt":"2019-01-03T21:52:10","slug":"luettich-bastogne-luettich-2017-oder-ardennen-training-a-la-ravensburg-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.radl-kini.de\/wordpress\/?p=2937","title":{"rendered":"L\u00fcttich-Bastogne-L\u00fcttich 2017 oder Ardennen-Training \u00e0 la Ravensburg (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p>Es ist Mittwoch der 12. April.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch vor 4 Wochen standen die Zeichen f\u00fcr LBL ganz schlecht. Jetzt aber sieht es schon deutlich besser aus. Damit kein Missverst\u00e4ndnis entsteht: Mir geht es gut und ich f\u00fchle mich seit einer Woche topfit. Das Wintertraining auf dem Ergometer verlief &#8211; dem &#8222;KettRace&#8220; sei Dank &#8211; mit viel Training und einer ordentlichen Zahl an Indoor Kilometern. Auch die Gesundheit spielte den gesamten Winter \u00fcber mit. Sage und schreibe 51 Stunden mit 1600 km stehen f\u00fcr die letzten 3 Monate Indoor zu Buche. 130&#8217;000 verbrannte kJ sollten auch der einen oder andern Tafel Schokolade den Garaus gemacht haben. Und trotzdem standen die Zeichen Anfang M\u00e4rz ganz schlecht&#8230; jetzt immerhin nicht mehr ganz so schlecht. Warum? Nun, die Freiluftsaison habe ich eben leider erst am 12. M\u00e4rz gestartet. Seitdem habe ich aber gerade einmal 573 km Asphalt unter die R\u00e4der gebracht und die l\u00e4ngste, an einem St\u00fcck zur\u00fcckgelegte Strecke betrug so knapp mal 130 km bei 1441 H\u00f6henmetern. Das mag f\u00fcr den einen oder anderen Freizeitsportler ganz gut klingen. Aber die Originalstrecke bei LBL, f\u00fcr die ich mich angemeldet habe hat eben 273 km bei 5200 H\u00f6henmetern. Also um es kurz zu sagen: mein Training daf\u00fcr&nbsp;war also bisher ein Tropfen auf dem hei\u00dfen Stein. So wird das nichts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem mich Anfang April auch noch ein Magen-Darm-Infekt kurzzeitig au\u00dfer Gefecht gesetzt hatte, habe ich das Training aber optimiert. Die oben besagte Runde mit den 130 km und den 1441 hm hat ein klares Trainingsproblem aufgezeigt: Das Verh\u00e4ltnis von H\u00f6henmetern zur zur\u00fcckgelegten Strecke passt bei einem solchen Training nicht zu LBL! Weder hinsichtlich der L\u00e4nge, noch hisichtlich der Topographie. 130 km \/ 1441 hm entspricht n\u00e4mlich gerade einmal ca. 1,1 % Steigungsprozent. LBL hat aber mit 273 km \/ 5200 hm sage und schreibe 1,9 %. Dieser Unterschied entspricht Welten! Wie um alles in der Welt kann man das trainieren ohne jeden Tag das Auto zu nehmen und in die Berge zu fahren und ewig Zeit zu investieren. Das Ravensburger Umland ist ja schon sehr wellig. Aber eben offensichtlich kein Vergleich zur Topographie der Ardennen! So war Anfang April &#8211; leider etwas sp\u00e4t &#8211; klar: Ich muss anders trainieren! Aber wie? Und bekomme ich das zeitlich hin? Noch ist es nicht bis 22 Uhr hell. Bei der Sache mit dem Trainingsumfang konnte ich nur einen Kompromiss machen. Das Leben besteht nicht nur aus Radfahren. Aber hinsichtich der Topographie musste eine Trainingsversch\u00e4rfung her. Mehr H\u00f6henmeter auf weniger Strecke, das war die klare Ansage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So mal eben nebenbei kommt mir Anfang April die entscheidende Idee! Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Vor ca. vier Jahren, als ich selbst im Winter noch \u00f6fter bei knackiger K\u00e4lte drau\u00dfen trainiert habe, da stellte sich mir schon mal eine \u00e4hnliche Frage: Wie trainiere ich bei dieser Sauk\u00e4lte ohne unterwegs irgendwo zu einzufrieren. Wenn es einem n\u00e4mlich beim Training auf einer &#8222;kleinen Runde&#8220; nur ca. 20 Kilometer entfernt von der eigenen Wohnung pl\u00f6tzlich kalt wird und Finger und F\u00fc\u00dfe langsam klamm werden, ja dann k\u00f6nnen die 20 Kilometer zur\u00fcck in die eigenen 4 W\u00e4nde sehr lang und sehr schmerzhaft werden. Und genau aus diesem Grund hatte ich angefangen, im Winter die H\u00fcgel direkt um meine Wohnungst\u00fcre herum abzufahren. Und da gibt es direkt vor der T\u00fcre eben sehr anspruchsvolle H\u00fcgel! Jede Menge anspruchsvoller H\u00fcgel. Und wenn man es schlau macht, dann kann man mehr als 2 Stunden lang durch die Gegend fahren ohne jemals den gleichen H\u00fcgel zu erklimmen und ist trotzdem nie weiter als 5 km entfernt von der eigenen Wohnung. Und genau dieses st\u00e4ndige auf und ab vor der eigenen T\u00fcre sollte doch auch die optimale Topographie f\u00fcr LBL sein. Zugegeben: ich war noch nie in den Ardennen, aber das sollte wirklich kein schlechtes Training sein. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.<\/p>\n<p>Und los geht&#8217;s zum Ardennen-Training \u00e0 la Ravensburg!<\/p>\n<p>Fortsetzung folgt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist Mittwoch der 12. April. Noch vor 4 Wochen standen die Zeichen f\u00fcr LBL ganz schlecht. Jetzt aber sieht es schon deutlich besser aus. Damit kein Missverst\u00e4ndnis entsteht: Mir geht es gut und ich f\u00fchle mich seit einer Woche topfit. Das Wintertraining auf dem Ergometer verlief &#8211; dem &#8222;KettRace&#8220; sei Dank &#8211; mit viel Training und einer ordentlichen Zahl an Indoor Kilometern. Auch die Gesundheit spielte den gesamten Winter \u00fcber mit. Sage und schreibe 51 Stunden mit 1600 km stehen f\u00fcr die letzten 3 Monate Indoor zu Buche. 130&#8217;000 verbrannte kJ sollten auch der einen oder andern Tafel Schokolade den Garaus gemacht haben. 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